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21.03.2022 | Nicola Kraut | Lesedauer 3 Min
netGoose - IT News

BSI warnt vor Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky

Auch am Thema IT-Sicherheit geht der russisch-ukrainische Konflikt nicht spurlos vorüber. In einem Beitrag vom 15.03.2022 empfiehlt das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) nach §7 BSI-Gesetz Virenschutzprodukte des russischen Herstellers Kaspersky durch Produkte anderer Hersteller zu ersetzen. Warum, wieso, weshalb? netGoose erklärt!

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Kaspersky Virenschutzprodukte

Seit 1997 bietet das russische Unternehmen Kaspersky sowohl für Privatanwender als auch für Unternehmen zuverlässige Virenschutz-Programme an. Altbewährt, mehrfach ausgezeichnet und von über 240.000 Unternehmen eingesetzt, schütz die Software - so Kaspersky - gegen Ransomware, Hacker und Cryptolocker wie folgt:
• Blockiert Viren & Malware in Echtzeit
• Verhindert, dass Hacker Deinen PC per Fernzugriff übernehmen
• sorgt dafür, dass Dein Gerät schnell und reibungslos funktioniert

Liest sich doch auf den ersten Blick gut. Doch nun soll ausgerechnet diese Antivierensoftware zum Risiko werden...

Warum könnte diese Software gefährlich sein / Probleme bereiten

Vielweniger liegt die Gefahr der russischen Software an einer mangelhaften Funktion als an den von russischer Seite ausgesprochenen Drohungen gegen die EU, Nato und Deutschland im Zuge des Ukraine-Kriegs. Da ist eine Cyper-Attacke natürlich nicht auszuschließen. Ein Virenschutz wird tief in das jeweilige Betriebssystem eines Rechners integriert und verfügt daher über umfangreiche Systemberechtigungen, so das BSI. Weiter muss die Software über eine kontinuierliche, verschlüsselte (somit nicht prüfbare) Verbindung zu den Servern des Herstellers verfügen. Da ist die Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit des Anbieters solcher Produkte natürlich umso wichtiger.

Nicht auszudenken, wenn hochsensible Informationen in die falschen Hände geraten. Hierbei muss nicht einmal der russische Hersteller selbst die Offensive ergreifen. Er könnte gegen seinen Willen gezwungen werden Zielsysteme zu attackieren oder gar selbst Opfer eines Cyber-Angriffs werden. Das Vertrauen in Russland lässt aktuell natürlich mehr als zu wünschen übrig. Deshalb raten auch wir in einer derart kritischen Situation auf Nummer sicher zu gehen und den Hersteller der Virenschutz-Software zu wechseln.

Welche Alternativen gibt es

Die Anzahl an Virenschutz-Programmen ist schier unendlich, da verliert man natürlich schnell den Überblick. Deshalb nennen wir Euch unsere Top3 Virenschutz-Hersteller, die Ihr als Alternative verwenden könnt:

Unser Tipp: Geht auf Nummer sicher und wechselt - insofern ihr eine Software des russischen Herstellers Kaspersky verwendet - das Virenschutzprogramm. Microsoft Windows Defender ist bereits in Windows enthalten und dadurch sogar kostenlos.

Eure Nicola von netGoose

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